Gruppe Wehrpsychologie
Die Wehrpsychologie sieht den Ausgleich der Interessen zwischen Individuum und militärischer Organisation als ihre Aufgabe.
Psychologische Unterstützung dem Militär Zugehöriger wird vor allem bei der Verarbeitung einsatzbedingter Belastungen und psychischer Traumata notwendig (zum Beispiel bei Lebenskrisen, die aus langer Trennung und hoher Beanspruchung resultieren oder in Folge von Gefangenschaft, Geiselnahmen oder Verwundung). Auch die Unterstützung der Trauerarbeit nach Todesfällen erfordert psychologische Kompetenzen. Überdies ist die psychologische Vermittlung interkultureller Kompetenz für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Soldatinnen und Soldaten anderer Nationen und/oder für Auslandseinsätze zunehmend von Bedeutung.Kernaufgaben:
- Fachliche wehrpsychologische Qualitätssicherung
- Personalpsychologische Grundlagenarbeit
- praxis- und lösungsorientierte Führungsberatung für militärische Vorgesetzte aller Ebenen in Fragen der modernen Menschenführung
- Computerunterstützung in der Psychologie
- Weiterentwicklung der Truppenpsychologie
- Organisationspsychologie
- Fachliche Einsatzvorbereitung, -begleitung und –nachbereitung
- Optimierung der Leistungs- und Führungsfähigkeit im Standortdienst sowie im Auslandseinsatz
- Krisenintervention nach traumatisierenden Ereignissen
- Beiträge zur Analyse der "Inneren Lage" der Streitkräfte

